Ob als geführte Friedhofsrundgänge, Diskussionen zu friedhofsrelevanten Themen, Ausstellungen mit verschiedenen Schwerpunkten oder als kulturelle Veranstaltungen mit Musik und Literatur ist dabei immer das Ziel: Die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum soll den Menschen wieder näher gebracht, der Umgang mit den Themen Tod und Trauer enttabuisiert werden. Die Gestaltung dieses Tages liegt dabei in den Händen der Kirchengemeinde, eventuell in Zusammenarbeit mit Friedhofsgärtnern, Bestattern, Steinmetzen oder Floristen.

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit die Bürger für die zahlreichen Funktionen des Friedhofs und deren Bedeutung für die Menschen zu sensibilisieren. Generationsübergreifend kann das gesamte Spektrum des Friedhofs und seine Bedeutung für das gemeinschaftliche Zusammenlegen dargestellt werden:

  • Friedhof als Ort für unsere Verstorbenen
  • Friedhof als Ort der Trauer
  • Friedhof als Ort der Ruhe
  • Friedhof als Ort der Erinnerung
  • Friedhof als grüne Oase
  • Friedhof als Treffpunkt
  • Friedhof als Ort der Kunst und Kultur
  • Friedhof als Ort der Lokalgeschichte

Friedhöfe haben viel zu bieten und sind ein Teil des Städte- und Gemeindelebens. Und das gilt für alle Generationen. Gerade Kinder haben ein großes Potential, sich über altersspezifische Aktionen am Tag des Friedhofs mit dem Tod als Bestandteil des Lebens auseinanderzusetzen. Sie lernen den Friedhof so auch als einen Ort des Lebens kennen und bauen somit gar nicht erst Abwehrreaktionen auf. Daher kommt dem Kinderprogramm immer eine ganz besondere Bedeutung zu.