Zum Kirchspiel gehörten folgende Dörfer:

Nusse, Walksfelde, Poggensee, Hagen, Stenborg, Kühsen, Duvensee, Ritzerau, Manau, Bergrade, Koberg, Klinkrade, Sirksfelde, Lüchow, Sandesneben, Schiphorst, Linau und Helle

 

  • 1158 erste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Nusse
  • Anf. 13. Jhd. Bau einer großen romanischen Kirche auf den jetzigen Grundmauern
  • 1370 Die Kirche Nusse, das Dorf und Teile Duvensees werden von Herzog Erich III. an Lübeck verpfändet.
  • 1531 Hansestadt Lübeck wird lutherisch. Bugenhagen bleibt ein Jahr in Lübeck um eine protestant. Kirchenordnung für Lübeck zu erarbeiten. Hierbei werden auch die Exklaven u.a. Behlendorf und Lübeck besonders erwähnt.
  • 1560 Johannes Hasenfeldt ist der erste luth. Pastor in Nusse.
  • 1774 An der Westseite der Kirche wird ein Glockenturm gebaut.
  • Die Hufner und Halbhufner des Kirchspiels mußten sich mit 4 bzw. 2 Reichstalern beteiligen.
  • 1813 – 14 der sog. Kosakenwinter, französische Besatzungszeit aus dieser Zeit sind im Pastoratsgarten noch der Laubengang sowie die Kastanienhecke vorhanden.
  • 29.08.1821 – Das Dorf Nusse brannte fast vollständig ab. Von 51 Gebäuden wurden nur 14 verschont. Die Kirche war stark in Mitleidenschaft gezogen.
  • 03.12.1836 – Das Gewölbe über dem Chorraum der Kirche stürzte nun auch noch ein. Der Abbruch und ein Neubau auf den alten Fundamenten wurde beschlossen.
  • 08.09.1839 – Die neue Kirche wurde geweiht. Von dem alten Inventar konnte leider nur sehr weniges in die neue Kirche gerettet werden. Die neue Kirche bekam nun auch eine moderne Orgel (von Orgelbauer Vogt aus Lübeck) mit fast 1000 Pfeifen.
  • 1914/15 Das Kirchendach wurde verändert und ein stattlicher Turm an die Kirche gebaut.
  • 1978 Die Kirchengemeinden Nusse und Behlendorf schließen sich zusammen.
  • 01.05.2009 Der Kirchenkreis Lübeck ist in dem neuen Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg aufgegangen.