„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.“
DER GELASSENHEITSSPRUCH

 

Wenn das nicht  komisch istda dauert es eine kleine Ewigkeit, bis die Planung für einen Besuchsdienst in unserer Kirchengemeinde steht und genügend ehrenamtliche Mitarbeiter gefunden sind, die gerne Mitmenschen besuchen. Und dann stehen wir vor einem ganz anderen ‚Problem’:

Besuchen möchten wir Menschen, die sich einsam fühlen oder sich einen Gesprächspartner wünschen. Wir klönen mit Ihnen, begleiten Sie auf einem kleinen Spaziergang, spielen auch mal ein Spiel mit Ihnen, schauen mit Ihnen Fotos an, oder ähnliches.

Gerade ältere Menschen fürchten sich oft ein wenig vor dem Neuen und Unbekannten…der ‚Störung’ ihres vertrauten Alltags…trotzdem sie oft alleine sind, möchten sie doch lieber niemand Fremden empfangen. Deshalb ist es für uns manchmal leichter, wenn wir nicht direkt mit demjenigen telefonieren, den wir besuchen wollen, sondern wenn wir stattdessen mit dem Angehörigen sprechen und von ihm dann einfach mal mit ‚zu Besuch’ genommen werden, um uns vorzustellen.

Danach ist die Frage: ‚Möchten Sie, dass ich einmal wiederkomme?’ oft erfolgreicher! Oder wir begleiten die Mitarbeiter der Sozialstation auf ihren Hausbesuchen, um uns vorstellen zu lassen. Jedenfalls ist unsere Einführung durch vertraute Menschen Erfolg versprechender, als wenn wir uns selber anmelden. Also: Sie kennen jemanden, der Ihrer Meinung nach gerne Besuch von uns bekommen möchte, – der einsam ist,  klönen will,  der gerne mal ‚Fotos von früher’ zeigt, und auch mit uns einen kleinen Spaziergang macht? Oder ist es so, dass Sie selbst Angehörige zu Hause pflegen und einfach auch mal eine ‚freie Minute’ brauchen! Dann wenden Sie sich an Ihre Sozialstation, die mit uns Kontakt aufnimmt, oder rufen Sie uns an und machen mit uns einen Termin ab!                       

Tel: G.Biewald, Nusse, Tel.: 04543/502