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Godlisten und Neema … sie dürfen lernen !

 

Seit einiger Zeit unterstützt unsere Kirchengemeinde zwei Jugendliche in Tansania. In diesem afrikanischen Land ist der Schulbesuch bis zum 6. Schuljahr kostenlos; ab dem 7. Schuljahr sind 250.– Euro im Jahr zu bezahlen. Tansania ist ein reines Agrarland. Die Menschen leben von dem, was sie aus ihrem Feld herausholen. Im Norden Tansanias, wo unsere beiden Schüler wohnen, muss man nicht hungern, aber Bargeld hat kaum jemand. Deswegen verlassen die meisten Kinder nach dem 6. Schuljahr die Schule – mit einer Minimalbildung. Auch wenn tansanische Menschen nach unseren Maßstäben sehr ärmlich leben (kein fließendes Wasser, kein Strom) scheint es nicht sinnvoll, materielle Dinge dorthin zu transportieren. Zwar würden diese den Alltag erleichtern, aber sie würden auch unsere Probleme mit sich tragen. Und die Menschen kommen mit ihrem traditionellen Lebenstandard gut zurecht. Ein unglaublicher Skandal aber ist es, wenn Kindern Bildung vorenthalten werden muß, weil kein Geld da ist.

Die Weltladen-Gruppe erwirtschaftet das Schulgeld für Neema Langael (linkes Bild). Sie ist 16 Jahre alt und besucht die 3.Klasse der Secondary School (etwa unsere 9.Klasse). Sie möchte Lehrerin werden. Neema ist das 9. Kind einer Witwe.

Die Vorkonfirmanden erarbeiten durch den Verkauf von Gebasteltem am Weihnachtsmarkt das Schulgeld für Godlisten Mifa Makie (rechtes Bild). Er ist 13 Jahre alt und in der 1. Klasse einer technischen Secondary School. Er möchte Ingenieur werden. Godlisten lebt bei seinem alten Großvater, da seine Eltern schon gestorben sind.

Frau König-Grawe sagt:

Ich konnte im Februar diese beiden Kinder besuchen, lange mit ihnen sprechen, ihre Schulen besichtigen, Lehrer befragen. Ich habe das gute Gefühl, nun zu wissen, wohin und zu wem unser Geld kommt und was es nutzt.

Am liebsten würde ich jetzt allen begabten Kindern Tansanias die Schule öffnen. Das ist natürlich nicht möglich. Mein großer Traum ist es, wenigstens ein oder zwei weitere Kinder zu unterstützen. 250.– oder 500.– Euro im Jahr zusammen zu bekommen, müsste in unserer Gemeinde doch möglich sein? Es könnten sich viele kleine Spenden addieren. Wichtig ist es allerdings, dass ein Schüler mit Sicherheit 4 Jahre lang gefördert wird und nicht vorzeitig die Schule verlassen muß, weil etwa hier das Interesse der Geber erloschen ist.

Ich selber würde liebend gerne solche Spenden verwalten und Kontakt zu den Schülern halten. Wer sich für meine Idee erwärmen kann, nehme Kontakt mit mir oder mit dem Kirchenbüro auf, oder spendet auf das Konto

„Freiwilliges Kirchgeld“ 

Raiffeisenbank Nusse       BLZ 230 628 07               Kto: 2 882 437

 Stichwort: Schulgeld Tansania.